Pia Zurbrügg in die Geschäftsleitung der Kantonalpartei gewählt

1.9.2020

Am kantonalen Parteitag der SP St.Gallen standen einige personelle Wechsel an, dies sowohl im Vizepräsidium als auch in der Geschäftsleitung.

Esther Rohrer (Buchs) und Arber Bullakaj (Wil) schieden aus dem Vizepräsidium aus. An ihrer Stelle wurden Karin Hasler (Balgach) und Joel Müller (Toggenburg) gewählt. Margrit Blaser, Vertreterin der SP-Frauen, war im Januar im Amt verstorben. Neu wird Andrea Scheck (St.Gallen) für die SP-Frauen im Vizepräsidium Einsitz nehmen.  Auch in der Geschäftsleitung gab es Wechsel. Das Werdenberg ist dort neu durch Pia Zurbrügg (Buchs) vertreten. Zusätzlich wurde Pia Zurbrügg auch als Delegierte SP Schweiz gewählt. 

Nebst Wahlen und Verabschiedungen beschäftigten den Parteitag vor allem zwei Geschäfte: Ein Antrag der Juso auf Amtszeitbeschränkung scheiterte ganz knapp an der für Statutenänderungen nötigen Zweidrittels-Mehrheit. 

Dafür erteilten die 80 Delegierten der Geschäftsleitung die Kompetenz, die 100 Mio. Klima-Initiative zu lancieren. Das Thema Klimakrise ist wegen der Covid-19-Pandemie in den Schatten gerückt, ist aber trotzdem nach wie vor bedrohlich und allgegenwärtig. Die SP-Schweiz verfolgt ihr wegweisendes Klimapapier vom Juni 2020 weiter. Die SP SG hat ihre Klimaresolution vom Parteitag 2018. Mit dieser Initiative sollen nun die benötigten Finanzen z.B. für klimafreundliche Umbauten bereitgestellt werden, um das Erreichen der Klimaziele zu ermöglichen.

Auch der aktuelle Abstimmungskampf war Teil des Programms. Paul Rechsteiner, Claudia Friedl und Barbara Gysi gaben den Parteitagsdelegierten die wichtigsten Argumente mit auf den Weg. 

Die SP SG folgt bei den Parolen der SP Schweiz, nämlich Nein zur Begrenzungs-Initiative, zum Jagdgesetz, zu den Kinderabzügen und zur Kampfjetbeschaffung, aber Ja zum Vaterschaftsurlaub.